Zur Startseite Schrift Größer
Sicherheit Gesundheit Dienstleistungen Reisen Treffpunkt Shop
Magazin

Magazin LebensZeit

Magnetfeld-Therapie

Magnetfeld-Therapie

Innovacare

Aktuelles
Asthma
Diabetes
Herzinfarktvorbeugung
Krebsschutz

Alles über Tinnitus

Was ist Tinnitus?
Wie hört sich Tinnitus an?
Arten von Tinnitus
Mit dem Tinnitus leben
Eine Tinnitus-Persönlichkeit?
Therapiemöglichkeiten
Tinnitus ist keine Krankheit!

Folsäure beugt Herzinfarkt vor

Nach Jod- und Fluorsalz, jetzt auch Salz mit Folsäure
Mit weiteren Substanzen angereichertes Salz gibt es bisher als Jodsalz oder auch als Fluorsalz. Die Verwendung dieser Salze beugt Mangelzuständen vor und ist gut für die Schilddrüse und die Zähne. Seit neuestem gibt es nun auch Salz mit Folsäure, denn Folsäure gilt in vielen Industrieländern als Mangelvitamin. Es ist entscheidend, um etwa das Schlaganfallrisiko zu senken.

Folsäure ist den meisten im Zusammenhang mit Schwangerschaft bekannt, denn werdenden Müttern wird sie empfohlen, um Fehlbildungen bei Ungeborenen vorzubeugen. Das Vitamin ist aber auch gut für Wachstum, Teilung und Neubildung von Blut- und Schleimhautzellen. Erst kürzlich fand man heraus, dass es auch für den Abbau der Aminosäure Homocystein verantwortlich ist. Das Homocystein gilt als Risikofaktor für Schlaganfall und Herzinfarkt und fördert vermutlich die Entwicklung von Demenz.

Um die empfohlene tägliche Menge von 400 µg Folsäure zu erreichen, müsste man etwa 700 g frisches Obst und Gemüse verzehren. Mit der heute üblichen Ernährung werden aber im Schnitt nur etwa 60 Prozent davon erreicht. Laut Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gelingt es nur jedem Vierten die empfohlene Menge zu erreichen. Experten fordern daher künftig gezielte Anreicherung ausgewählter Grundnahrungsmittel wie z. B. dem Salz, um so eine bessere Versorgung aller zu gewährleisten.

(28.10.2004; Quelle: Ärzte Zeitung)